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LG-Leichtathleten in Bestform bei den „Bayerischen“

Bayerische Meisterschaften U23/U20/U16 in Aichach


Ein Wochenende mit vielen guten Ergebnissen und Bestleistungen liegt hinter den LG-Leichtathleten. Auf der schönen, weitläufigen Schulsportanlage in Aichach wurden die Bayerischen Meisterschaften der Klassen U23, U20 und U16 (M/W14 und 15) ausgetragen. Auch wenn keine Medaille nach Hause gebracht wurde, konnten die gezeigten Leistungen durchaus überzeugen.

 

In der männlichen Jugend stach vor allem der 17-jährige Johannes Oberpriller heraus. Er steigerte sich am Samstag in einem starken 400m-Rennen um eine Sekunde auf 52,57 Sekunden, obwohl er in der höheren Klasse U20 starten musste, da er zum Termin seiner U18-Meisterschaften beim Jugendaustausch in Japan ist. Seine 200m-Bestzeit verpasste er am Sonntag mit 23,82s nur knapp.

Maximilian Ott hatte ein echtes Erfolgswochenende: Über 100m steigerte er sich in der Klasse U23 auf starke 11,30s und verpasste den Finaleinzug lediglich um 1/100 Sekunde. Am Sonntag stellte er mit 23,62s über 200m eine weitere Bestmarke auf.

Auch die 4x100m-Staffel der männlichen U23 überzeugte mit einer starken Leistung. Konstantin Krikellis, Maximilian Ott, Georg Beuschl und Johannes Oberpriller sprinteten in 44,81 Sekunden auf Rang vier und verpassten die Bronzemedaille nur knapp.

Der Schüler M15, Paul Voit, war ebenfalls in Bestform. Im Hochsprung steigerte er sich auf 1,61m und über die 80m Hürden auf gute 12,39s.

Benedikt Mayer, der erst kürzlich Bronze im Neunkampf erzielte, war bei den 14-Jährigen gleich dreimal am Start: Im Stabhochsprung überquerte er gute 2,40m (7.), im Diskuswurf kam er mit 27,52m knapp an seine Bestmarke heran (9.) und im Hochsprung überquerte er 1,45m.

Bei den Mädels war die 14-jährige Ylvie Maloumby die Beste. Über 100m steigerte sie sich um zwei Zehntelsekunden auf starke 13,10s und qualifizierte sich damit für das B-Finale, in dem sie mit 13,18s Sechste wurde. Im Weitsprung bewies sie einmal mehr ihre Nervenstärke. Der dritte Sprung mit 4,86m brachte ihr den Finaleinzug, wo sie sich auf 4,90m steigerte und den guten fünften Platz belegte.

Mira Petrushansky sprintete über 100m 13,74s.

Die 4x100m-Staffel der U16 mit Mira Petrushansky, Ylvie Maloumby, Lena Wenger und Anna Kunst lief gute 52,74s.

Die 15-jährige Daria Wenger stellte gleich zwei Bestmarken auf: Über 300m gelang ihr eine deutliche Verbesserung auf 44,30s und über 800m heißt die neue Bestzeit 2:26,11 Minuten.

Ebenso verbessern konnte sich Friederike Oswald über 300m. Für sie wurden 45,38s gestoppt.

In der Klasse U23 startete Sarah Endres im Weitsprung und erreichte mit 4,82m im Finale Rang acht. Über 200m kam sie in 27,20s ins Ziel.

Die 4x100m-Staffel der U23 mit Michelle Appelon, Sarah Endres, Teresa Seber und Eva Kolbinger steigerte sich auf gute 50,69s. Wie die männliche U23-Staffel verpasste auch sie als Vierte nur knapp eine Medaille.

Lilian Pidhorjanskyi lief in der Klasse U20 die 400m in 64,76s.