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Gute Leistungen bei bayerischen Titelkämpfen / Silber für Veronika Miller trotz erneuter Verletzung

Bayerische Meisterschaften U23/U16 in Ingolstadt


Der MTV Ingolstadt war am Wochenende Ausrichter der bayerischen Meisterschaften U23 und U16. Die LG Region Landshut war mit einem größeren Aufgebot vertreten. Zahlreiche Bestmarken wurden vor allem bei den Schüler*innen verzeichnet, wenn auch die Medaillen ausblieben.

 

weibliche Jugend U23

Lediglich Veronika Miller in der Altersklasse U23 sorgte für Silber.

Nach ihrer Muskelverletzung bei den bayerischen Meisterschaften der Frauen in Regensburg, die sie daran hinderte, bei den deutschen Meisterschaften U23 und den der Frauen zu starten, wollte sie alles daransetzen, um den Titel zu holen. Bereits im Vorlauf zeigte sie ihre Stärke am Start und lief locker in 11,93s durchs Ziel. Im Finale gelang ihr erneut ein optimaler Start und sie führte das sechsköpfige Feld bis 80m an. Dann eine Schrecksekunde, die sie noch bis ins Ziel verfolgte. In starken 11,84s belegte sie zwar noch den Silberplatz hinter Annika Just/Passau und vor Hannah Fleischmann/LG Stadtwerke München. Doch die Enttäuschung und der Schmerz des Oberschenkels hielten die Freude über Silber in Grenzen.

Kerstin Stierstorfer war im Dreisprung U23 am Start und kam mit 10,24m knapp an ihre Bestleistung heran, was Platz acht bedeutete.

 

Männliche und Weibliche Jugend U16

Georg Beuschl (M15) hat bereits vor einer Woche fünf Bestmarken bei den bayerischen Meisterschaften im Blockwettkampf aufgestellt und ließ auch am Sonntag über 300m einen erneuten persönlichen Rekord in 39,83s auf Rang fünf folgen. Über 100m kam er mit 12,40s fast an seine Bestzeit heran und wurde Achter.

In der Schüler*innenklasse waren Teresa Seber (W15) und Sophia Hones (W14) gleich dreimal am Start. Sophia Hones verzeichnete über 80m Hürden in 13,30s eine gute Bestleistung, dafür reichte es über 100m „nur“ noch zu 14,04s. Teresa Seber verpasste denkbar knapp über 800m eine Medaille und belegte Rang vier in 2:31,64 Min., steigerte sich über 300m auf 45,32s (Platz 12) und lief die 80mHürden in 14,45s.

Eva Kolbinger (W15) laboriert seit längerer Zeit mit einer Rückenverletzung und verzichtete zugunsten der 4x100m-Staffel auf ihren Finalplatz über 100m (Vorlauf 13,11s). Die Staffel war mit Lucia Biberger, Nina Ott, Sophia Hones und Eva Kolbinger am Start. In 51,68s steigerte sich das Quartett erneut und verpasste nur knapp als Achtplatzierte einen Finalplatz, da die Sportanlage nur sechs Rundbahnen zur Verfügung hatte. Nina Ott lief die 100m in 13,66s.